„Schupfen“ die Pakete in den internationalen Markt: Steiermärkische Sparkasse-Vorstand Oliver Kröpfl mit niceshops-CEO Roland Fink und Steiermärkische-Exportspezialist Nikolaus Moder (v. l.)

Die Schallmauer von 100 Millionen Euro Umsatz hat der steirische E-Commerce-Pionier gerade durchbrochen – nun erfolgt die nächste Wachstumsmeldung: Nach Investitionen in der Höhe von rund 30 Millionen Euro allein in den vergangenen fünf Jahren expandiert der südoststeirische Pionier neuerlich. Rund zehn Millionen Euro investiert das Unternehmen in den weiteren Ausbau des Logistikzentrums in Saaz bei Paldau. Finanzielle Schubkraft für das neuerlich Wachstum verleiht die Steiermärkische Sparkasse.

Während die Schallmauer von 100 Millionen Euro erstmals im Vorjahr gegen Ende des Jahres geknackt wurde, hat niceshops diese Marke heuer schon im August erreicht. „Wir liegen voll auf Kurs und haben in jedem einzelnen Quartal ein massives Wachstumsplus verzeichnet“, erklärt niceshops-CEO Roland Fink. Konkret wurde im ersten Halbjahr 2021 ein bemerkenswertes Umsatzplus von 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt.

„Die Sortimente Garten und Freizeit sind in unserem Portfolio sehr wichtig. Hier hat das Wetter insbesondere in Deutschland ein noch stärkeres Plus verhindert“, erklärt Fink. Am Ende des heurigen Jahres sollen bis zu 160 Millionen Euro umgesetzt werden.

Doch nicht nur in Zahlen wächst das mittlerweile 500-köpfige Unternehmen – auch räumlich: Mit einer Investition von rund zehn Millionen Euro gibt niceshops aktuell den Startschuss für die Planung des vierten Bauabschnitts im Logistikzentrum in Saaz bei Paldau. „Im Vordergrund steht, die Kapazitäten der vorhandenen Flächen weiter zu vergrößern und für neue Automatisierungslösungen zu sorgen, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lager bei ihrer Arbeit unterstützen“, betont CEO Fink. Das bereits 40.000 Quadratmeter große Logistikzentrum wird damit um nochmals rund 3.000 Palettenstellplätze erweitert. Auch Büroflächen werden adaptiert, um dem, wie Fink sagt, „massiven Wachstum gerecht zu werden“.

Als Bank haben wir eine ausgewiesene Kompetenz im Bereich von exportorientierten Klein- und Mittelbetrieben, die wir in diesem Fall erfolgreich einbringen durften.

Oliver Kröpfl, Steiermärkische Sparkasse

Steiermärkische Sparkasse als Erfolgspartner

Unterstützung für den Expansionskurs kommt von der Steiermärkischen Sparkasse, die bereits in die ersten Bauabschnitte von Niceshops als Finanzierungspartner eingebunden war: „Als Bank haben wir eine ausgewiesene Kompetenz im Bereich von exportorientierten Klein- und Mittelbetrieben, die wir in diesem Fall erfolgreich einbringen durften“, betont Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied der Steiermärkische Sparkasse.

Das lässt sich auch faktisch festhalten: Mit einem Marktanteil von 45,56 Prozent im Bereich der exportorientierten Betriebsmittelfinanzierungen von KMUs liegt die Steiermärkische laut österreichischer Kontrollbank hierzulande auf Platz eins. Die 80-prozentige Exportquote von niceshops sorgt laut Kröpfl für günstige Exportinvest-Kredite: „In Zusammenarbeit mit der Österreichischen Kontrollbank können wir Finanzierungen von Inlandinvestitionen für den Export sehr gut darstellen.“ Voraussetzung für die Inanspruchnahme: eine Exportquote von mindestens 20 Prozent. „Und das nachhaltige Vorhaben, den internationalen Markt weiter zu erobern“, sagt Kröpfl.

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