Großer Erfolg für den Fachkräftenachwuchs von Lieb Bau Weiz: Tischlerlehrling Simon Tändl zählt zu den besten Nachwuchstischlern Österreichs. Beim Bundeslehrlingswettbewerb in der Grazer Messe erreichte der Lehrling aus dem zweiten Lehrjahr den dritten Platz in der Gesamtwertung. In der Wertung des zweiten Lehrjahres setzte er sich sogar an die Spitze und war damit zugleich bester Teilnehmer aus der Steiermark.
WEIZ. Lieb Bau Weiz stellt einen der besten Tischlerlehrlinge Österreichs: Simon Tändl erreichte beim Bundeslehrlingswettbewerb in der Grazer Messe den dritten Platz in der Gesamtwertung. Steiermarkweit ist der Nachwuchshandwerker sogar auf Rang eins. „Ich habe mich intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet und wollte einfach zeigen, was ich kann. Dass ich jetzt zu den besten Tischlerlehrlingen Österreichs gehöre, macht mich natürlich stolz“, betont Tändl. Der Leistungsvergleich mit den besten Nachwuchskräften des Landes habe ihn besonders gereizt, erklärt das oststeirische Talent: „Das Niveau ist enorm hoch. Am Ende entscheiden oft kleinste Details.“


Hohe Anforderungen
Tatsächlich gilt: Wer sich beim Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler behaupten will, braucht weit mehr als handwerkliches Geschick. Unter den Augen einer Fachjury und unter hohem Zeitdruck entscheiden oft wenige Millimeter über die Platzierung. Insgesamt 45 der besten Tischler- und Holzgestalter-Lehrlinge Österreichs stellten sich in der Grazer Messe diesem Leistungsvergleich. Bewertet wurden Maßgenauigkeit, Präzision, Oberflächenqualität, funktionale Lösungen und das gestalterische Können. Auf diese Herausforderungen sei er in seinem Job bei Lieb Bau Weiz vorbereitet worden, sagt Tändl: „Ich bekomme von meinem Arbeitgeber die Möglichkeit, an unterschiedlichsten Projekten mitzuarbeiten und von erfahrenen Fachkräften zu lernen. Dieses Vertrauen und die Unterstützung im Betrieb haben mir sehr geholfen.“
Lehre genießt hohen Stellenwert
Für Doris Enzensberger-Gasser und Josef Gasser, geschäftsführende Gesellschafter von Lieb Bau Weiz, ist die Platzierung ein weiterer Beleg für den hohen Stellenwert der Lehrlingsausbildung im Unternehmen. Sie betonen: „Der Erfolg von Simon ist ein Beweis für die Leidenschaft und das handwerkliche Geschick, das unsere Lehrlinge in die Werkstatt einbringen. Wir sind stolz darauf, junge Talente zu fördern, die mit Genauigkeit und Hingabe die Zukunft unseres Handwerks sichern. Ein solcher Erfolg ist für uns Ansporn, unsere Lehrlingsausbildung kontinuierlich auf dem höchsten qualitativen Niveau zu halten.“
Empfehlung für die Lehre
Derzeit seien österreichweit rund 2.000 junge Menschen in einer Lehre im Tischler- und Holzgestaltergewerbe. Geht es nach Tändl könnten es noch mehr sein: „Mich begeistert, dass man jeden Tag etwas Neues lernt und am Ende ein fertiges Werkstück in den Händen hält. Genau das macht den Beruf so besonders.“ Eine Lehre in diesem Bereich könne er daher nur empfehlen.