3.000 Leuchtpunkte in den Zwischenböden, Schächten, Decken und Technikräumen wurden von KS im Metahof-Komplex verbaut. (Foto: KS/Winterleitner)

Zwischen Handwerk und Hightech: Mit dem Metahof-Komplex in Graz und der modernsten Wäscherei Europas stehen zwei Großprojekte des steirischen Gebäudetechnik-Unternehmens KS unmittelbar vor der Übergabe. International reüssieren die Ingenieure von KS im Automotive-Segment.

Mit dem Einzug des Halbleiterherstellers Infineon im Herbst des Vorjahres hat KS den ersten Meilenstein im Grazer Metahof-Komplex abgeschlossen – nun folgt der nächste Streich: Schon Anfang März gibt das Grazer Technologieunternehmen den nächste Bauabschnitt an den Grazer Verkehrsverbund frei – ein insgesamt gebäudetechnischer Großakt: Über 100 Kilometer Kabel, 500 Brandmelder und über 3.000 Leuchtpunkte in den Zwischenböden, Schächten, Decken und Technikräumen wurden dazu von KS im Metahof-Komplex verbaut.

Trotz der Herausforderungen durch ‚Corona‘ konnten wir einen reibungslosen Ablauf gewährleisten.

Wilfried Rossegger, KS
Zwischen Hightech und Handwerk: KS-Geschäftsführer Wilfried Rossegger (Foto: KS/Winterleitner)

Zwei installierte Transformatoren mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt decken den Energiebedarf. „Das bedarf in der Realität und Umsetzung vieler Handgriffe, deren Qualität Partnerschaften mit langjährigen Stammkunden sichern. Auf Basis der außergewöhnlichen Kompetenz unserer Mitarbeiter konnte – trotz der Herausforderungen durch ‚Corona‘ – ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden“, betont KS-Geschäftsführer Wilfried Rossegger.

Mehr als 100 Kilometer Kabel wurden im Grazer Metahof von KS verlegt. (Foto: KS/Winterleitner)

Dass die Übergabe selbst in Zeiten der Pandemie planmäßig erfolgen konnte, ist laut Rossegger auch auf die langjährige Erfahrung des Unternehmens in diesem Segment zurückzuführen: „In zahlreichen insbesondere steirischen Gewerbebauten verbirgt sich – oft nicht sichtbar – innovative Gebäudetechnik aus unserem Haus“, erklärt Rossegger.

Digitalisierung zieht in Gebäudetechnik ein
So hat die 75-köpfige Gebäudetechnik-Sparte des insgesamt 600 Mitarbeiter großen Betriebs etwa auch Brolli, eine der modernsten Wäschereien Mitteleuropas, beim Umbau in der Grazer Kalvarienbergstraße unterstützt. „Selbst die Übertragung von Spitzenleistungen über zwei Megawatt – das entspricht dem Leistungsbedarf von etwa 150 Einfamilienhäusern – konnten wir hier für unseren Auftraggeber realisieren“, betont KS-Projektleiter Mario Kühweider.

Setzt auch auf digitale Tools: KS-Projektleiter Mario Kühweider (Foto: KS/Winterleitner)

Wir setzen in Planungs- und Engineering-Prozessen verstärkt auf digitale Hilfsmittel, um diese noch effizienter abwickeln zu können.

Mario Kühweider, KS

Aktuell befindet sich die Großbaustelle in der Endphase: Noch im Herbst diesen Jahres soll die Übergabe erfolgen. Es ist indes nicht die einzige Topreferenz von KS in der Steiermark: Unter anderem erneuerte das Grazer Unternehmen auch den steirischen Landtagsitzungssaal sowie den Empfangsbereich des Hotel Weitzers. Immer öfter kommen dabei auch digitale Tools zum Einsatz, bestätigt Projektleiter Kühweider: „Während der Bau selbst immer noch solides Handwerk von unseren Mitarbeitern mit fundierter fachlicher Ausbildung und hohem Qualitätsanspruch erfordert, setzen wir in Planungs- und Engineering-Prozessen verstärkt auf digitale Hilfsmittel, um noch effizienter abwickeln zu können.“

Auch für die Gebäudetechnik der Wäscherei Brolli zeichnet KS verantwortlich. (Foto: KS/Winterleitner)

Vom dafür nötigen Digital-Know-how ist im Unternehmen mehr als genug vorhanden: Mit modernster Prüftechnik für Komponenten und Gesamtsysteme hat sich die Automotive-Sparte der Grazer international als wichtiger Partner der internationalen Automobilbauer etabliert. „Wir verfügen über gebündeltes Wissen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Regelungstechnik, Elektronik und Informatik. Bei vielen Projekten kommt uns diese vielfältige Kompetenz zu Gute“, sagt Geschäftsführer Rossegger.

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