Verlängern die Erfolgspartnerschaft: Ewald Konrad (l.) , Christoph Feyerer (3. v. l.) von Komptech mit Bernd Günther, Max Günther und Felix Wohlfahrt (v. l.) (Foto: Komptech)

Der steirische Umwelt- und Recyclingpionier Komptech baut die seit über zwei Jahrzehnten bewährte Zusammenarbeit mit dem Traditionsbetrieb Anlagenbau Günther aus Hessen weiter aus: Beide Unternehmen wollen ihre Kooperation insbesondere im Bereich der Sieb- und Separationstechnik vertiefen und künftig noch enger bei Technologieentwicklung, Innovation, Produktion und internationaler Markterschließung zusammenarbeiten. Die neueste gemeinsame Entwicklung wird im Mai auf der Weltleitmesse IFAT in München vorgestellt. 

FROHNLEITEN/WARTENBERG. Seit über zwei Jahrzehnten arbeiten Komptech und Anlagenbau Günther in der Sieb-und Separationstechnik eng zusammen. Nun beginnt ein neues Kapitel der deutsch-österreichischen Partnerschaft: Mit Max Günther hat Anfang des Jahres die nächste Generation im 1924 gegründeten Familienunternehmen die Führung übernommen. Der neue Chef folgt auf Langzeit-Geschäftsführer Bernd Günther. Im Zuge dieses Generationenwechsels wurde auch die bestehende Kooperation zwischen den beiden Unternehmen nicht nur bestätigt, sondern langfristig für die Zukunft neu aufgestellt und in zentralen Bereichen deutlich ausgebaut. 

Heißt konkret: Die bewährte Partnerschaft wird insbesondere im Bereich der sogenannten Sternsiebtechnik vertieft – mit dem mechanischen Trennverfahren werden Abfälle, Biomasse oder Altholz nach Korngröße sortiert.  

Verlängern die Partnerschaft Max Günther vom gleichnamigen Familienbetrieb mit Komptech-CEO Christoph Feyerer (Foto: Komptech)
Verlängern die Partnerschaft Max Günther vom gleichnamigen Familienbetrieb mit Komptech-CEO Christoph Feyerer (Foto: Komptech)

Christoph Feyerer, CEO von Komptech, betont: „Was uns verbindet, sind nicht nur Technologie und Markt, sondern ein gemeinsames Verständnis von Vertrauen, Nachhaltigkeit und langfristigem Denken. Genau diese gemeinsamen Werte sind das Fundament unserer Partnerschaft.“ Ziel sei es nun, die Entwicklungskompetenz, Produktion und globalen Marktzugang im Bereich der Sternsiebtechnik und weiteren Separationstechnologien weiter zu bündeln – mit dem Ziel, die Marktführerschaft weiter auszubauen, so Feyerer: „Unser Anspruch ist klar: technologische Innovationen konsequent weiterentwickeln und diese Lösungen weltweit skalieren.“ 

Entwicklung und industrielle Umsetzung von geplanten Maschinen und Anlagen in diesem Bereich erfolgen in enger Verzahnung beider Unternehmen. Je nach Produkttyp werden zentrale Module bei Komptech gefertigt, die Endmontage und Systemintegration erfolgen am Standort von Anlagenbau Günther in Wartenberg. Komptech zeichnet darüber hinaus für den internationalen Vertrieb zuständig.

Für Max Günther, Geschäftsführer des gleichnamigen Familienbetriebs, ist klar: „Wir konzentrieren uns auf das, was wir seit Jahrzehnten tun: innovative Sieb- und Separationstechnologie entwickeln und technisch bis ins Detail perfektionieren. In Kombination mit der internationalen Vertriebsstärke von Komptech und unserer gemeinsamen Entwicklungsplattform, die Know-how beider Unternehmen vereint, entsteht ein Gesamtpaket, das technologisch wie wirtschaftlich überzeugt. Wir freuen uns sehr, unsere mehr als 20-jährige Erfolgspartnerschaft mit Komptech weiter auszubauen.“  

Präsentation auf Weltmesse 

Die Multistar XL3 ist die neueste Generation der Sternsiebtechnik und wird erstmals auf der IFAT in München präsentiert. (Foto: Komptech)
Die Multistar XL3 ist die neueste Generation der Sternsiebtechnik und wird erstmals auf der IFAT in München präsentiert. (Foto: Komptech)

Jüngster Beleg für die Innovationskraft der Partnerschaft ist indes eine neue Generation der Multistar L3: Die Sternsiebmaschine nimmt auch schwierigste Materialien auf und trennt diese präzise in unterschiedliche Größenfraktionen, während störende Bestandteile wie Folien oder leichte Fremdstoffe zusätzlich ausgeschleust werden können. Präsentiert wird die neue Maschine auf der IFAT in München. Die Weltleitmesse für Umwelttechnologien – von 4. bis 7. Mai – zählte zuletzt über 140.000 Fachbesucher. 

Je nach Produkttyp fertigt Komptech zentrale Module, während Endmontage und Systemintegration am Standort von Anlagenbau Günther in Wartenberg erfolgen. (Foto: Komptech)
Je nach Produkttyp fertigt Komptech zentrale Module, während Endmontage und Systemintegration am Standort von Anlagenbau Günther in Wartenberg erfolgen. (Foto: Komptech)
Fertigung bei Komptech: In der Montagehalle entstehen Module für Sieb- und Separationstechnik, die später zu leistungsfähigen Gesamtanlagen zusammengeführt werden. (Foto: Komptech)
Fertigung bei Komptech: In der Montagehalle entstehen Module für Sieb- und Separationstechnik, die später zu leistungsfähigen Gesamtanlagen zusammengeführt werden. (Foto: Komptech)

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